Natürlich starkes Immunsystem, auch wenn's kalt wird
So bleibst du gesund durch Herbst und Winter: Die besten Tipps und Nährstoffe für ein starkes Immunsystem.
Die Tage werden kürzer, der Nebel hängt zäh über den Feldern und die Sonne zeigt sich nur noch selten. In unseren Wohnungen haben wir es in der Regel zwar kuschelig warm, aber durch das Heizen wird die Luft trockener. Es ist die Zeit, in der unser Körper besonders gefordert ist, denn kaum sinken die Temperaturen, steigt das Risiko für Erkältungen und Infektionen.
Unser Immunsystem arbeitet jetzt auf Hochtouren, um uns zu schützen. Damit es das effektiv tun kann, braucht es die richtige Versorgung mit Nährstoffen, ausreichend Schlaf, Bewegung und Balance im Alltag. Genau jetzt ist also der richtige Moment das Immunsystem gezielt zu stärken.
Natürliche Wege, die Abwehrkräfte zu stärken
Schon kleine Gewohnheiten machen einen großen Unterschied:
- Vitaminreiche Ernährung: Frisches Gemüse, Beeren, Hülsenfrüchte und Nüsse liefern wertvolle Mikronährstoffe.
- Bewegung an der frischen Luft: Auch bei kühlem Wetter hilft Sauerstoff das Immunsystem zu aktivieren.
- Ausreichend Schlaf: Während der Ruhephasen regenerieren sich Immunzellen.
- Stress reduzieren: Meditation, Spaziergänge oder Atemübungen bringen Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht.
Vitamine und Spurenelemente für starke Abwehrkräfte
Neben all den wertvollen Tipps braucht unser Körper eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Spurenelementen. Hier ein paar der Wichtigsten:
Vitamin D3
Etwa 80-90% des körpereigenen Vitamin D3 entsteht durch Sonnenlicht auf der Haut, was im Sommer meist problemlos geschieht. Im Winter jedoch steht die Sonne in unseren Breitengraden zu tief und die Intensität der UVB- Strahlung reicht nicht mehr aus, um genügend Vitamin D3 zu produzieren.
Ein anhaltender Mangel kann nicht nur die Knochengesundheit beeinträchtigen, sondern auch die Immunfunktion schwächen. Das erklärt, warum viele Menschen im Winter häufiger erkältet sind oder sich abgeschlagen fühlen.
Eine ergänzende Zufuhr von Vitamin D3 kann hier sinnvoll sein. Wichtig dabei: Eine gutdosierte, bioverfügbare Form, in Kombination mit Vitamin K2, das die optimale Verwertung unterstützt.
Vitamin C
Da Vitamin C ein wasserlösliches Vitamin ist, das der Körper nicht selbst herstellen oder speichern kann, sind wir auf eine kontinuierliche Zufuhr über die Nahrung angewiesen - bevorzugt aus frischem Obst und Gemüse. Im Herbst und Winter ist dieser Konsum oft geringer, gleichzeitig steigt aber der Bedarf durch Kälte, trockene Luft und drohende Infekte.
Folgen von Mangel können sein: Erhöhte Infektanfälligkeit, längere Erholungszeiten nach Erkältungen, Müdigkeit, Reizbarkeit, schlechte Wundheilung und empfindliches Zahnfleisch.
Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse bleibt die Basis. Doch bei erhöhtem Bedarf können hochwertige Nahrungsergänzungsprodukte für einen stabilisierenden Ausgleich sorgen.
Zink
Zink ist an vielen enzymatischen Reaktionen im Körper beteiligt und spielt eine Schlüsselrolle bei der Immunabwehr. Es wirkt antiviral und entzündungsregulierend, da es die Vermehrung bestimmter Krankheitserreger hemmen kann.
In der kalten Jahreszeit ist das Risiko einer Unterversorgung besonders hoch, da Zink über die Ernährung oft nicht in ausreichender Form aufgenommen wird. Das führt zu einer abgeschwächten Immunantwort, häufigen Infektionen, trockener Haut und spröder Nägel.
Zinkreiche Nahrungsmittel sind unter anderem: Kürbiskerne, Nüsse, Haferflocken, Fleisch und Vollkornprodukte.
Selen
Ebenso wie Zink „arbeitet“ dieses essentielle Spurenelement eher im Hintergrund. Es stärkt die Funktion der T-Zellen, hilft Entzündungsreaktionen zu regulieren und unterstützt die Schilddrüsenfunktion, die wiederum den Energiestoffwechsel und die Immunleistung beeinflusst.
Oft ist eine ausreichende Versorgung über die Nahrung erschwert. Ein Mangel kann sich durch Müdigkeit, Muskelschwäche sowie brüchige Haare und Nägel äussern.
Eine gezielte Nahrungsergänzung kann auch da hilfreich sein. Insbesondere bei Stress, hoher Belastung und häufiger Infektanfälligkeit.
Omega-3-Fettsäuren
Omega-3-Fettsäuren helfen Entzündungsprozesse im Körper zu regulieren und die Immunbalance aufrechtzuerhalten.
Ein Mangel kann sich schleichend bemerkbar machen durch häufige Erkältungen, trockene Haut, Konzentrationsprobleme und Stimmungstiefs oder auch durch eine erhöhte Entzündungsneigung, die sogenannteSilent Inflammation.
Optimal wäre ein Omega-3-Index von 8-12% um die allgemeine Gesundheit zu fördern. Gerade im Herbst und Winter, wenn das Immunsystem zusätzlich belastet ist, kann es deshalb sinnvoll sein auf zusätzliches Omega-3 zu setzen.
Stark bleiben- natürlich unterstützt
Ein starkes Immunsystem basiert auf dem Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung, Entspannung und einer gezielten Nährstoffversorgung.